Céline Speck entschied sich für das Studium Interior Design an der STF, um ihre kreative Leidenschaft zu professionalisieren und Gestaltung bewusst zu vertiefen. Die praxisnahe Ausbildung gab ihr das nötige Fundament, um Ideen eigenständig umzusetzen. Heute führt sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Noemi das Studio noéline interior design und gestaltet Räume, die Funktion und Ästhetik verbinden.
Céline, wie hat sich dein Weg im Interior Design bis heute entfaltet?
Ich arbeite in Vollzeit als Interior Designerin bei noéline interior design, einem Studio, das ich gemeinsam mit meiner Kollegin Noemi gegründet habe. Wir gestalten individuelle Wohn- und Geschäftsräume, begleiten unsere Kund/innen von der ersten Idee bis zur Umsetzung und legen dabei grossen Wert auf persönliche Beratung, Ästhetik und Funktionalität. Ich bin unter anderem für das kreative Konzept, die Material- und Möbelauswahl sowie für die Projektkoordination zuständig.
Was macht diese Arbeit für dich persönlich so erfüllend?
Am meisten gefällt mir, dass ich meine Kreativität jeden Tag einsetzen kann und dabei Räume gestalte, die das Leben der Menschen wirklich positiv beeinflussen. Es ist ein tolles Gefühl, wenn aus einer ersten Idee ein stimmiges Gesamtkonzept entsteht – und noch schöner, wenn sich die Kund/innen darin wiederfinden. Besonders schätze ich auch die Abwechslung im Alltag: jedes Projekt, jeder Mensch, jeder Raum ist anders. Diese Vielfalt inspiriert mich immer wieder aufs Neue.
Wenn wir einen Schritt zurückgehen: Was hat dich dazu bewogen, Interior Design an der STF zu studieren?
Mich hat vor allem die praxisnahe Ausrichtung angesprochen. Ich wollte nicht nur Theorie lernen, sondern Dinge ausprobieren und direkt umsetzen. Ausserdem liess sich das Studium gut mit der Arbeit vereinbaren und das breite Angebot an gestalterischen Fächern passte perfekt zu meinen Interessen.
Was hat dich während des Studiums besonders geprägt oder inspiriert?
Mich hat vor allem das kreative Umfeld an der STF inspiriert – die Vielfalt an Ideen, Stilen und Persönlichkeiten. Der Austausch mit meinen Mitstudierenden und Dozierenden hat meinen Blick ständig erweitert und mich motiviert. Auch die praktischen Projekte, bei denen wir reale Aufgaben umsetzen durften, haben mir gezeigt, wie spannend und vielseitig die Designwelt ist.
Gab es im Studium auch anspruchsvolle Phasen – und wie bist du damit umgegangen?
Wenn mehrere Projekte gleichzeitig liefen und die Deadlines nah beieinander lagen, wurde es schon mal stressig. Ich habe gelernt, mich besser zu organisieren und Prioritäten zu setzen. Besonders geholfen hat mir der Austausch mit meinen Mitstudierenden – wir haben uns gegenseitig unterstützt und motiviert.
Welche Inhalte oder Arbeitsweisen aus dem Studium sind heute noch Teil deines Alltags?
Sehr vieles. Konzeptarbeit, eine klare visuelle Sprache und gute Präsentationen sind heute zentral für meine Arbeit. Auch das strukturierte Vorgehen, das Visualisieren von Ideen und der bewusste Umgang mit Materialien bilden die Grundlage meiner Interior-Konzepte.
Wie hat sich der Übergang vom Studium in den Berufsalltag für dich angefühlt?
Ganz natürlich. Ich war schon während des Studiums bei noéline interior design aktiv und konnte nach dem Abschluss direkt dort weitermachen. Mit dem Diplom kam mehr Verantwortung, aber auch mehr Selbstvertrauen, unsere Ideen weiterzuentwickeln und das Studio gemeinsam aufzubauen.
Inwiefern hat dir das Studium konkret neue Möglichkeiten eröffnet?
Einerseits durch das Netzwerk – Kontakte zu Dozierenden, Gastreferent/innen und Mitstudierenden. Andererseits hat mir das Diplom Glaubwürdigkeit und Sicherheit gegeben, meinen Weg im Interior Design selbstbewusst weiterzugehen und eigene Kund/innen zu gewinnen.
Wenn du nach vorne blickst: Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?
Gemeinsam mit Noemi weiterzuwachsen – als Team und als Studio. Irgendwann wünschen wir uns einen eigenen Showroom, einen Ort, an dem unsere Interior-Welt erlebbar wird. Vor allem aber möchten wir weiterhin Räume gestalten, in denen sich Menschen wirklich zuhause fühlen.
Zum Abschluss: Welchen Rat würdest du Menschen geben, die einen ähnlichen Weg einschlagen möchten?
Sei mutig, neugierig und bleib dir selbst treu. Vergleiche dich nicht zu sehr mit anderen und nutze jede Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln. Das ergänzt das Studium unglaublich gut.