Danny Löschner entschied sich für ein Studium an der STF, um seine Leidenschaft für Textilien weiterzuentwickeln und die Verbindung von Kreativität und Technik auf ein professionelles Niveau zu bringen. Die praxisnahe Ausbildung gab ihm das nötige Rüstzeug, um eigene Ideen umzusetzen, komplexe Projekte zu planen und im Team innovative Lösungen zu entwickeln. Heute arbeitet Danny als Prozessingenieur bei der Sefar AG und gestaltet Produktionsprozesse, bei denen Kreativität und Technik zusammenkommen.
Danny, erzähl uns doch einmal: Was hat dich ursprünglich dazu bewegt, Dipl. Textil- und Verfahrenstechniker/in HF und BSc (Hons) Textile Design & Technology an der STF zu studieren?
Schon als Kind hatte ich eine Leidenschaft für Textilien. Mich interessiert nicht nur, wie Stoffe aussehen oder sich anfühlen, sondern auch, wie sie technisch hergestellt werden können und welche Möglichkeiten sie für Design und Innovation bieten. Als ich auf das Studienangebot der STF stiess, war mir sofort klar: Das ist die perfekte Verbindung aus Kreativität, Technik und Praxis – und eine Chance, mein Wissen auf ein professionelles Niveau zu heben.
Und wie hast du die Entscheidung für die STF erlebt?
Die Entscheidung war das Ergebnis einer klaren Überlegung. Ich wollte ein Studium, das nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch praxisnah ist. Ich suchte ein Umfeld, das kreatives Denken genauso fördert wie strukturiertes Arbeiten – und genau das bietet die STF.
Was hat dir am meisten am Studium gefallen?
Am meisten geschätzt habe ich die praxisnahe Vermittlung theoretischer Inhalte in einem interdisziplinären Kontext. Die enge Verknüpfung von wissenschaftlicher Reflexion und beruflicher Anwendung hat mir geholfen, komplexe Fragestellungen nicht nur analytisch zu erfassen, sondern auch lösungsorientiert zu bearbeiten. Besonders bereichernd war auch der offene Austausch unter Studierenden und die inspirierende Lernatmosphäre. Projektarbeiten boten mir die Möglichkeit, eigene Interessen zu vertiefen und dabei kreativ sowie kritisch zu denken.
Gab es während des Studiums Momente, die dir besonders in Erinnerung geblieben sind?
Absolut – ein unvergesslicher Moment war die Graduation Ceremony in London. Dort die eigenen Leistungen gemeinsam mit internationalen Absolventen gewürdigt zu sehen, war nicht nur emotional, sondern auch ein symbolischer Start in die berufliche Zukunft. So ein Moment zeigt einem, dass harte Arbeit, Leidenschaft und Engagement sich lohnen.
Gab es auch Herausforderungen, die du meistern musstest?
Definitiv. Besonders herausfordernd war die Kombination aus anspruchsvollen Studienprojekten, beruflicher Tätigkeit und meinem neuen Leben als Vater. Diese Mehrfachbelastung erforderte ein hohes Mass an Organisation, Disziplin und mentaler Stärke. Ich habe gelernt, Prioritäten zu setzen, Zeit effizient zu nutzen und Unterstützung anzunehmen, wenn sie nötig war. Rückblickend war genau diese Phase entscheidend für mein persönliches und fachliches Wachstum.
Wie hat das Studium dich auf deine heutige Arbeit vorbereitet?
Die Ausbildung an der STF hat mir entscheidende Kompetenzen vermittelt, die ich heute täglich einsetze, besonders im Projektmanagement. Ich plane Projekte, strukturiere komplexe Aufgaben, verteile Ressourcen und reagiere flexibel auf Veränderungen – Fähigkeiten, die für meine Arbeit als Prozessingenieur bei der Sefar AG unverzichtbar sind. Die praxisnahe Ausrichtung des Studiums hat es mir ermöglicht, direkt in meinem Wunschbereich durchzustarten.
Was begeistert dich aktuell an deinem Beruf am meisten?
Am meisten fasziniert mich, dass ich aktiv an der technologischen Weiterentwicklung von Produktionsprozessen mitwirken kann. In unserem kleinen, hochspezialisierten Expertenteam entwickeln wir Technologien vom ersten Prototypen bis zur Serienreife. Die enge Zusammenarbeit, der interdisziplinäre Austausch und die direkte Umsetzung von Ideen machen meine Arbeit unglaublich spannend.
Hättest du diesen Karriereweg auch einschlagen können, wenn du nicht bei uns studiert hättest?
Ohne das Studium an der STF hätte ich diesen spezifischen Karriereweg in meiner heutigen Position nicht einschlagen können. Zwar hätte ich grundsätzlich auch in Bereichen wie Entwicklung oder Verfahrenstechnik arbeiten können, jedoch nicht mit derselben Verantwortung und strategischen Einbindung.
Und wie sieht dein Ziel für die Zukunft aus?
Ich möchte meine Neugier lebendig halten und immer wieder Neues lernen. Neugier ist der Motor von Innovation und diesen Antrieb möchte ich mir bewahren.
Abschliessend: Was würdest du jemandem raten, der denselben Weg gehen möchte, oder der über ein Studium an der STF nachdenkt?
Ich würde jedem raten, offen für Verantwortung und für kontinuierliches Lernen zu sein. Das Studium an der STF erfordert Einsatz, bietet dafür aber eine hervorragende Möglichkeit, fachlich und persönlich zu wachsen. Wer bereit ist, kreativ zu denken, interdisziplinär zu arbeiten und Eigeninitiative zu zeigen, kann das fundierte Fachwissen optimal nutzen und gleichzeitig von einem inspirierenden Netzwerk und einer lebendigen, unterstützenden Gemeinschaft profitieren. Wer diese Chancen ergreift, legt den Grundstein für eine erfolgreiche und erfüllende berufliche Zukunft.